Wettkampfregeln
- Das Mindestalter der
Teilnehmer beträgt 18 Jahre
- Vom Veranstalter werden für
jeden Teilnehmer exakt drei Gramm Tabak abgewogen. Alle Teilnehmer erhalten
den gleichen Tabak.
- Jeder Teilnehmer erhält zu
Beginn des Wettkampfes eine Pfeife. Dabei handelt es sich für alle
Teilnehmer um das gleiche Modell. Jeder Teilnehmer hat das Recht, die Pfeife
vor Wettkampfbeginn zu überprüfen und im Falle von Unzulänglichkeiten beim
Schiedsrichter umzutauschen.
- Jeder Teilnehmer erhält
einen Tabakstopfer aus Holz. Die zulässigen Maße: Durchmesser 12 -15 mm;
Länge 100 mm
- Jeder Teilnehmer erhält zwei
Streichhölzer und eine Zündholzschachtel.
- Jeder Teilnehmer erhält ein
Blatt Papier um darauf den Tabak zum Stopfen der Pfeife auszubreiten.
- Auf Kommando des
Oberschiedsrichters haben die Teilnehmer fünf Minuten Zeit, Ihre Pfeifen mit
dem bereitgestellten Tabak zu stopfen.
- Es ist weder erlaubt den
Tabak anzufeuchten noch Fremdkörper irgendwelcher Art in die Pfeife zu
stopfen. Bereitgestellte Filter sind ausdrücklich erlaubt. Die Wahl ob mit
oder ohne Filter geraucht wird, liegt beim einzelnen Teilnehmer.
- Nach Ablauf der Stopfzeit
von fünf Minuten werden etwaige Tabakreste von den Schiedsrichtern
eingesammelt.
- Auf das Kommando des
Oberschiedsrichters: "Feuer frei!" zünden alle Teilnehmer gleichzeitig Ihre
Pfeifen an. Ab nun läuft die Zeit. Den Teilnehmern stehen dafür die
ausgehändigten zwei Streichhözer sowie die Reibflächen der
Zündholzschachteln zur Verfügung. Die Pfeife muss innerhalb von einer Minute
in Gang gesetzt sein. Danach werden Streichhölzer und Schachteln durch die
Schiedsrichter eingesammelt.
- Teilnehmer, deren Pfeife
erlischt, haben dem Schiedsrichter laut Zeichen zu geben.
- Die Teilnehmer haben auf
Verlangen des Schiedsrichters Rauch auszublasen. Sofern der Teilnehmer -
obwohl er zuvor nicht Zeichen gegeben hat - hierzu nicht mehr imstande ist,
wird er disqualifiziert.
- Ausgeschiedene Teilnehmer
verlassen Ihren Platz.
- Teilehmer, deren Pfeifen
angebrannt sind, werden disqualifiziert.
- Die Teilnehmer können die
Asche aus der Pfeife entfernen, nicht jedoch den dabei möglicherweise
herausgefallenen Tabak in die Pfeife zurückgeben.
- Es ist nicht zulässig, die
Pfeife durch Blasen auf die Glut im Pfeifenkopf brennend zu halten. Ferner
ist es nicht erlaubt, die Pfeife durchzurütteln oder zu klopfen. Der
Gebrauch des Pfeifenstopfers ist nur zulässig, solange der Teilnehmer die
Pfeife im Mund hält.
- Sieger ist, wer die Pfeife
am längsten geraucht hat, ohne die Pfeife anzubrennen oder in sonstiger
Weise gegen die Regeln verstossen hat.
- Damen nehmen zu den gleichen
Bedingungen am Wettkampf teil.
- Mannschaften bestehen aus
mindestens drei und höchstens vier Teilnehmern, wobei zur Ermittlung der
Siegerzeit die drei besten Zeiten zusammengerechnet werden.
Teilnahmevoraussetzungen
An nationalen Wettkämpfen
können Raucher teilnehmen, die Mitglieder eines Vereins sind, der dem VDP
(Verband Deutscher Pfeifenraucher) angehört und deren Verein sie zur Teilnahme
nominiert.
Zur Teilnahme an
internationalen Wettkämpfen erfolgt die Nominierung durch den VDP.
Daneben gibt es eine Vielzahl
weiterer (regionaler) Veranstaltungen. Hier entscheidet der Veranstalter
darüber, welche Teilnahmevoraussetzungen erfüllt werden müssen.